Kurz gefragt

Kurz gefragt: William Stern

William Stern’s abstrakte Bilder sind sehr beliebt. Was ist das Geheimnis dahinter?

So ganz genau kann ich das nicht sagen. Meine Werke sind frei und ohne Vorgaben. Ich denke, man sucht in einer abstrakten Komposition immer nach einer Erklärung, einer erkennbaren Sequenz, einem allumfassendes Motiv, um es zu verstehen was es darstellen könnte. Jeder sieht in meinen Arbeiten etwas anderes, sie sind sehr vielschichtig und ich denke das ist das eigentliche Geheimnis dahinter.

 

In den Arbeiten sind viele Strukturen zu erkennen, wie entstehen diese?

Ich trage unzählige Schichten mit verschiedenen Farben auf, nur so entstehen Schatten- und Lichteffekte. Die Farben vermischen sich teilweise miteinander und erzeugen Tiefe und eben diese interessanten Gebilde. Das gibt dem Bild den erwünschten Charakter.

„Leidenschaft“ William Stern, 2020
Gemälde, Acryl auf Leinwand, 200x100x3cm

Wie entsteht eine Farbenkomposition, gibt es Regeln wie oder wonach die Farben für ein Bild ausgewählt werden?

Nein. Es passiert einfach. Ich denke das alles im leben vorbestimmt ist und ein Bild einfach ein Ergebnis der Innerlichkeit eines Künstlers ist. Ich habe festgestellt, daß die Farben je nach Stimmung manchmal bunt und schrill ein anderes mal düster oder gedeckt sind.

 

Und was inspiriert einen William Stern?

Die Ideen manifestieren sich beim eigentlichen Malprozess. Ein Bild entsteht während ich daran arbeite. Manchmal geht das leicht und schnell, manchmal dauert es bis ein Gemälde vollkommen ist. Auch hier gibt es keine Regel.

 

Was ist das Ziel oder vielmehr die Botschaft der William Stern Werke?

Dem Alltag zu entfliehen. Einen Punkt im hier und jetzt zu haben der nicht klar und definiert ist. Etwas was uns mental berührt, wachrüttelt und befreit.